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Gibt es Zufälle?

Ich persönlich glaube nicht an Zufälle. Ich glaube daran, dass dich das Leben auf die Dinge stößt, für die du auch bereit bist. Ich glaube daran, dass das was du nach außen ausstrahlst auch zu dir zurück kommt. Ich glaube daran, dass dein Geist irgendwann für etwas Bestimmtes bereit ist und du es deshalb plötzlich viel häufiger hörst siehst, erlebst. Ich möchte dir heute ein wenig darüber erzählen, warum ich so denke und vielleicht erkennst du dich darin wieder und vielleicht bekommst du ja auch einen kleinen Anstoß für dein eigenes Denken.

Ich möchte ganz einfach beginnen. Ich weiß nicht, ob ihr es kennt, aber ich treffe häufiger auf Worte, Ausdrücke, Geschichten, die ich vorher noch nie gehört habe. Aber einmal wahrgenommen, einmal gedacht "Oh, das hab ich ja noch nie gehört." und schon läuft mir der Begriff, die Worte ständig über den Weg. Gerade vor kurzem erzählte mir eine Freundin von einem Zitat, dass sie in ihrer Doktorarbeit auf ihre Eingangsseite drucken lassen wollte. Es ging um Beppo den Straßenkehrer aus Michael Endes Geschichte "Momo".  "Man muss immer nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. Dann macht es Freude; das ist wichtig, dann macht man seine Sache gut. Und so soll es sein.“ Ich kenne die Geschichte, aber dieses Zitat, dieser Teil ist komplett an mir vorbeigegangen. Kurz danach (ich glaube es waren gerade mal 2 Tage später) zitierte ein Moderator oder Kommentator genau dieses Zitat und ich fiel fast aus allen Wolken, dass er genau diese Worte wählte, die ich bis vor kurzem noch nie gehört hatte. Aber wer weiß, vielleicht ist mir dieses Zitat schon sehr oft in meinem Leben begegnet, aber mein Gehirn und ich waren dafür einfach noch nicht bereit. Meine Deutschlehrerin in der Oberstufe hatte uns damals auch schon erzählt, dass man manche Begriffe erst wirklich lernt und wahrnimmt, wenn der Kopf dazu bereit ist. Davor wird es nur gehört, aber nie verarbeitet.

 

Im letzten Jahr ist so viel passiert und ich habe mir für dieses Jahr so viel vorgenommen. Das ist ein riesiger Berg an Dingen, die auf mich eingeprasselt sind und wahrscheinlich noch auf mich einprasseln werden. Vielleicht ist das der Grund warum dieses Zitat nun schon mehrfach in meinem Leben aufgetaucht ist. Ich denke nur an den nächsten Schritt. Ich teile meine großen Ziele in kleine Zwischenziele und nach und nach, Schritt für Schritt komme ich voran und kann so alles in meinem Leben bewältigen und behalte auch noch Spaß dabei :-) 

 

Aber zurück zu den Zufällen.

 

Ein weiterer Spruch/Zitat, den ich mittlerweile ein paar Mal schon gehört habe ist:

 

"Zufall ist, wenn dir etwas zu fällt, weil es fällig ist."

 

Dieses Zitat schlägt in die selbe Kerbe, wie ich es oben schon beschrieben habe. Es geht nicht darum, dass etwas zufällig aus dem nichts passiert. Zufälle sind bewusst oder unbewusst lange oder kurze Zeit erarbeitet.

Dieses Zitat schlägt in dieselbe Kerbe, wie ich es oben schon beschrieben habe. Es geht nicht darum, dass etwas zufällig aus dem nichts passiert. Zufälle sind bewusst oder unbewusst, lange oder kurze Zeit erarbeitet worden. Niemand wird aus dem nichts erfolgreich. Das sieht meistens nur von außen so aus. In den meisten Fällen sieht man ja nicht welche Arbeit über Jahre dahinter steckt. Es gibt dafür ein klassisches Beispiel. Die Spitze des Eisbergs ist der sichtbare Erfolg und der viel größere Teil ist unter Wasser nicht sichtbar. Das ist die harte Arbeit, die Selbstzweifel, die Rückschläge, das immer wieder Aufstehen bis sich eines Tages ‚aus dem Nichts‘ der Erfolg einstellt.

 

Ich glaube auch daran, dass wir unterbewusst das scheinbar zufällige Treffen mit bestimmten Menschen forcieren. Dass wir ohne es zu registrieren an sie denken oder gedacht haben, dass wir diese Art von Mensch in unserer Lebensphase gerade brauchen oder dass wir uns selber aktuell in dieselbe Richtung entwickelt haben und uns durch unsere Ausstrahlung diese Personen in unser Leben ziehen. Ich habe vor Jahren mal in einem Buch gelesen, dass unser Gehirn sehr punktuell funktionieren/sich fokussieren kann. So können wir eine Person, die wir suchen in einer großen Menschenmenge vergleichsweise schnell finden. Während wir direkt neben einem Freund stehen können und ihn nicht erkennen, weil wir ihn in diesem Moment überhaupt nicht im Fokus haben. Ich glaube dieses Phänomen kennt jeder.

 

Ganz am Anfang habe ich ja auch schon etwas darüber geschrieben, dass ich davon überzeugt bin, dass man mit dem, was man nach außen hin ausstrahlt auch zu einem wieder zurück kommt. Wenn man positiv durchs Leben geht, dann kommen auch die positiven Dinge zu einem. Automatisch umgeben dich bald auch positive Menschen, denn du ziehst sie an und sie ziehen dich an. Das heißt nicht, dass einem mit einem positiven Denken nichts Schlimmes mehr wiederfährt, aber ich denke man kann es im Ganzen einfach besser hinnehmen und damit umgehen. Im Laufe der Zeit vielleicht sogar etwas Positives und Kraft aus den negativen Erlebnissen ziehen. Denn jede Erfahrung, die wir machen, egal ob positiv oder negativ, verändert uns und ebnet uns einen Weg, den wir beschreiten können.

 

Und ich persönlich finde den Weg des positiven Denkens und damit verbunden vielleicht auch die ein oder andere Enttäuschung sehr viel lebenswerter als alles im Vorfeld schon schlecht reden um sich dann ab und an mal etwas besser zu fühlen, weil die Erwartungen übertroffen worden sind.

 

Und wenn du mal an eine wahrscheinlich bekannte Situation denkst: Dein Internet funktioniert zum Beispiel nicht. Du bist genervt davon, weil du vielleicht arbeiten oder deine Mails checken oder auf welche Art und Weise ins Internet musst. Jetzt kannst du natürlich mit Wut im Bauch die Hotline anrufen und den Menschen an der anderen Leitung zur Sau machen, weil er bei der Firma arbeitet, weil er dir akut nicht helfen kann oder einfach nur weil DU gerade unzufrieden bist. In den meisten Fällen fühlt es sich bei solchen Gesprächen dann so an, dass der Mensch an der Hotline ebenfalls pampig reagiert (obwohl er ja freundlich sein sollte, immerhin ist er Dienstleister) und du bist dadurch noch verärgerter, weil du dich mit deinem Problem nicht ernst genommen fühlst. Und so geht das immer weiter. Der Mensch am Telefon geht vielleicht einkaufen und ist unfreundlich zur Kassiererin, weil er so genervt von seinem Job und den unfreundlichen Telefonaten ist usw. und so fort. Du hast mit deiner negativen Ausstrahlung in diesem Moment auch jemanden angezogen, der dafür empfänglich ist und sehr stark darauf reagiert und dich und deine Gefühle spiegelt.

 

Wenn du aber in der gleichen Situation dich vor  dem Telefonat besinnst und dir klar machst, dass du es zum Einen nicht ändern kannst, dass die Situation nun so ist wie sie ist und zum Anderen dein Gegenüber nicht schuld an deiner Situation ist, dann kannst du direkt viel entspannter an dieses Telefonat gehen und dem Menschen an der anderen Leitung ruhig und freundlich dein Problem erklären. Durch diese freundliche und positive Ausstrahlung wird dir dein Gegenüber gleich viel lieber helfen wollen. Denn du hast ihn gut behandelt und warst freundlich. Das möchte man zurückgeben.

 

Hand auf’s Herz, hast du Lust jemanden zu helfen, der dich innerhalb kürzester anmeckert für etwas, für das du rein gar nichts kannst? Also ich nicht. Ich möchte mit Respekt behandelt werden und daher versuche ich auch alle anderen mit diesem entgegen zu treten.

 

Das ist nicht immer leicht und Emotionen können immer hoch kochen, aber wenn man sich einmal mehr sagt, diese Situation ist jetzt aktuell nicht zu ändern oder rückgängig zu machen, dann kann man viel gelassener eine Lösung finden. Kann netter zu seinen Mitmenschen sein und dann wird einem auch gerne geholfen.

 

"Was du ausstrahlst, ziehst du an. Was du gibst, bekommst tausendfach zurück. Du erntest, was du sähest. Du bist der Durchschnitt der Menschen, mit denen du dich umgibst. Dein Umfeld spiegelt dich wieder. Du bist deines Glückes eigener Schmied."

 

Das sind alles Sprüche und Zitate, die am Ende fast das Gleiche aussagen. Letztendlich bist DU derjenige, der für seine eigenen Gefühle und Einstellungen verantwortlich ist. Wir haben zwar viel von unseren Eltern vererbt oder als Glaubenssätze verankert, aber wir sind für unser eigenes Leben verantwortlich. Nur wir können es auch ändern. Nur wir können dafür sorgen, dass wir glücklich sind. Es ist unser Leben, machen wir daraus das beste Leben für uns.

 

Also gibt es nun Zufälle?

 

Meine Antwort ist definitiv Nein. Es kommt so wie es kommen soll, wie wir es in dem Moment brauchen und wie wir für etwas bereit sind. Und egal was kommt, ob wir es ändern können oder nicht, wir sind die einzigen, die dafür verantwortlich sind, wie wir mit der Situation umgehen.

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