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Von Bildern und Emotionen - oder was das Leben so für uns bereit hält


"Die Momente kommen und gehen, doch die Erinnerungen bleiben immer bestehen."


 Jedes Jahr mache ich ein Fotobuch vom vergangenen Jahr. Während ich die Bilder dafür aussuche, lasse ich die Zeit nochmal Revue passieren und ich schwelge in Erinnerungen.

 

Aber warum haben Fotos solch eine Anziehungskraft auf mich?

 

Lange Zeit wusste ich das nicht, ich mochte sie einfach und sie waren mir wichtig. Aber in letzter Zeit habe ich viel darüber nachgedacht.

 

Was ist das Besondere an Bildern? Warum hängt mein Herz so sehr daran?

 

Die Antwort ist ganz einfach. Es sind die Gefühle und Erinnerungen, die in diesen Bildern steckt. Der Moment, der für immer auf ein Stück Papier gebannt wird.

 

Viele haben schon einmal einen geliebten Menschen verloren. Beim Anblick eines alten Fotos, treibt es ihnen vielleicht zuerst die Tränen in die Augen. Aber schon der zweite Blick zaubert wieder ein Lächeln ins Gesicht. Man erinnert sich an diesen Menschen, an seine Stimme, an sein Lächeln, an die liebenswerten Marotten und all die Geschichten, die sie miteinander verbinden.

 

Ich hatte bisher das große Glück, dass ich noch keinen Verlust erleiden musste. Meine Großeltern habe ich nie kennengelernt, da sie vor meiner Geburt von uns gegangen waren. Bisher sind meine Eltern auch in einem Alter, in dem man sich, als Kind, normalerweise noch keine Gedanken über ein Leben ohne sie macht. 

 

Jedoch wurde mir in diesem Jahr das erste Mal vor Augen geführt, dass das Leben schnell vorbei sein kann. Bei meiner Mama wurde Lungenkrebs diagnostiziert. Ich hatte das erste Mal so richtig Angst um sie. Dieses Gefühl kam immer dann besonders stark hoch, wenn ich meinen Sohn ansah. In meinem Kopf kam immer wieder die Vorstellung hoch, dass sie ihn nicht weiter aufwachsen sieht, nicht sehen wird wie er in die Grundschule geht oder wie er das erstmal Volleyball/Handball/Fußball oder ein Musikinstrument spielt. Ich weiß, dass Großeltern nicht immer sehen wie ihre Enkel erwachsen werden. Aber noch viel schlimmer für mich war die Vorstellung,  dass er sich irgendwann einfach nicht mehr an seine Oma erinnern kann.

 

In mir wuchs der Drang immer weiter, dass ich Bilder von meinen Eltern und ihrem Enkel machen wollte. Ich musste diese Zeit einfach festhalten. Ich wollte ihm die Möglichkeit geben, dass er selbst sehen kann, wie sehr er von seiner Oma und seinem Opa geliebt wurde.

 

So entstanden diese Bilder, die ich jetzt schon über alles liebe, im Krankenhaus kurz bevor meine Mama operiert wurde. Mittlerweile hat sie die erste Chemotherapie gut überstanden. Wie es weitergeht, zeigt die Zeit, aber diese Bilder, mit all seinen Emotionen, bleiben mir und meinem Sohn für immer erhalten.

 

Und genau deshalb ist mir die Fotografie so wichtig und genau wegen dieser Bilder und der Emotionen, die darin stecken, liebe ich es Familien zu fotografieren. Ich möchte auch für andere solche Erinnerungen schaffen, die ihnen beim Betrachten ein Lächeln ins Gesicht zaubern.




Drückt eure Herzensmenschen ganz fest und sagt ihnen so oft es nur geht wie sehr ihr sie liebt. 

 

Ich wünsch euch allen einen guten Start in die neue Woche. 

 

Alles Liebe,

Eure Silke

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Kommentare: 2
  • #1

    Wolfgang (Montag, 08 Oktober 2018 16:21)

    <3 Mit Liebe und HERZ geschrieben.

  • #2

    Silke (Dienstag, 09 Oktober 2018 13:21)

    Vielen Dank, lieber Wolfgang. <3



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