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April Rückblick 2019

Der April macht was er will. Nicht nur beim Wetter...

Der April war dieses Jahr zwar nicht ganz so sprunghaft wie in anderen Jahren, aber dafür wurde fast die gesamte Bandbreite des Thermometers abgedeckt. Von Schneefall bis schon fast hochsommerlichen Temperaturen war alles dabei. Und auch bei mir war emotional von strahlender Sonnenschein bis Hamburger Schietwetter alles dabei.

Der Rückblick heute wird trotzdem recht kurz, da mir das ein oder andere Thema im April einfach zu persönlich ist um es in diesem Moment in einem Blog zu veröffentlichen. Vielleicht mal zu einem späteren Zeitpunkt, wenn ich vieles mit mehr Abstand betrachten kann und auch sehe wohin mich diese Zeit führen wird.

Nach der Saison ist vor der Saison

Wer mich ein wenig kennt, weiß, dass ich schon fast mein gesamtes Leben Volleyball spiele, immer sehr viel Zeit in der Halle verbringe und auch nach der Geburt von Sam sehr schnell wieder auf dem Feld stand. Volleyball gehört, wie auch die Fotografie, zu meinen großen Leidenschaften, die mir immer schon sehr wichtig waren und einen großen Teil meines Lebens ausmachen. Beim Training hatte ich im ersten Jahr nach Sams Geburt mal Kindauszeiten, Zeit für mich und für 2 Stunden auch mal mein altes Leben. Sam ist schon fast so gern in der Halle wie ich, denn er kam auch schon als Baby immer mal wieder mit in die Halle. wenn der Papa am Wochenende arbeiten musste. Mittlerweile singt er unseren Schlachtruf mit und fragt mich auch danach, ob wir zum Volleyball gehen oder er möchte mitkommen, wenn ich zum Training gehe. 

 

Ich bin sehr froh und auch ein wenig stolz darauf, wie wir als Familie es geschafft haben, dass ich meine Leidenschaft auch mit Kind so ausleben kann. Danke Olaf, ohne dich würde das so nicht funktionieren.

 

Aber so sehr ich es liebe in der Halle zu stehen, so anstrengend ist es mit Kind auch geworden. Alle, die einen Mannschaftssport betreiben, werden wissen wovon ich spreche. Am Anfang einer Saison sagt man für die kommende Spielzeit fest zu oder ab. Und hat man fest zugesagt ist man auch in der Verantwortung regelmäßig zum Training zu kommen, bei den Spieltagen da zu sein und auch sich mit einzubringen, was die Organisationen drum herum betreffen. Es ist zwar nur ein Hobby, aber man verpflichtet sich auch und die restliche Mannschaft verlässt sich auf dich, plant mit dir. Man sagt ein Training nicht einfach ab nur weil es auf der Arbeit stressig war oder man eigentlich lieber auf der Couch abhängen möchte. 

 

Seit Sam da ist, merke ich, wie anstrengend diese Verpflichtung für mich geworden ist. Das nimmt zum Ende der Saison auch nochmal mehr zu und ich war in diesem Jahr so froh wie noch nie, als das letzte Spiel gespielt war und wir in die Saisonpause gegangen sind. Ich wollte erstmal gar nichts mit Volleyball zu tun haben, aber wie die Überschrift schon sagt "Nach der Saison ist vor der Saison" 

 

Auch wenn wir aktuell in der Trainingspause sind, wird die kommende Saison schon geplant. Wir brauchen einen neuen Trainer und die Spielersituation wird auch noch geklärt werden müssen. Ich persönlich weiß z.B. noch überhaupt nicht, was ich machen werde bzw. machen kann und das macht mich ein wenig traurig. Denn ich möchte fest zusagen, habe aber das Gefühl, dass ich mit irgendetwas in meinem Leben kürzer treten muss und Volleyball ist dabei leider die einzige wirkliche Stellschraube. 

 

Zum Glück ist so eine Mannschaft auch immer ein Teil der Familie und "meine Mädels" sind für mich da. Zusammen werden wir schon eine gute Lösung finden.

Kitafotografie, die Zweite

Ich hatte im April einen weiteren ziemlich spontanen Fototag in einer Kita. Es war nur eine Gruppe, in die ein Freund von Sam geht. Die Eltern hatten sich für mich erkundigt, ob ein Fotograf für die Kitafotos gesucht wird. Da es für dieses Jahr schon einen Fotografen gab, hat meine Freundin in der Gruppe ihres Sohnes gefragt, ob ich einen zusätzlichen kleinen Fototag machen könnte. 

 

Nachdem Eltern, Erzieher und Kitaleitung zugestimmt hatten, machte ich mich an die Arbeit um innerhalb von zwei Tagen ganz offizielles Infomaterial zu erstellen, mit Anmeldebogen, Preisliste, FAQs und mehr. 

 

Der Fototag war wieder so schön. Es hat mir riesigen Spaß gemacht. Die Kinder waren bezaubernd und die Erzieher so herzlich. Ich habe mich richtig wohl gefühlt. Und auch direkt am Morgen meine erste Lektion gelernt, die ich wohl nie mehr falsch machen werde. "Hab immer blanko Anmeldebögen am Fototag dabei" So kann ich auch spontan entschlossenen Eltern und denjenigen, die schlichtweg vergessen haben (so was könnte auch mir selber passieren) den Zettel mitzubringen, die Möglichkeit geben ihre Kinder anzumelden.

 

Ich war nach dem Shooting so euphorisch. Machte mich sofort an die Bildbearbeitung und lud die Bilder in die Online-Galerien hoch. Das Abschicken der Zugangsdaten war so aufregend für mich, das könnt ihr euch nicht vorstellen. nun würde ich sehen, was meine Bilder für Eltern wert sind. 

 

Die Ernüchterung kam schnell, es kam erstmal nur eine einzige Bestellung und nach Rücksprache mit meiner Freundin, kam das Feedback, dass die Bilder zu teuer sind, bzw. die Pakete nicht interessant genug wären, da sie nicht so viele Downloads beinhalteten. 

 

Ich hatte mich selber etwas betrogen. Denn obwohl ich ja moderne und natürliche Kitafotografie machen möchte, habe ich meine Pakete eher nach dem 80er Jahre Stil gestaltet. Viele Abzüge in unterschiedlichen Größen. Das ist einfach nicht mehr zeitgemäß. Downloads sind viel gefragter. Würde mir als Mama ja genauso gehen, wenn ich ehrlich bin und auch eine kleine Umfrage bei Instagram unterstützte diese These.

 

Also habe ich die Pakete nochmal etwas überarbeitet. Es kamen dadurch noch ein paar Bestellungen mehr rein und objektiv betrachtet, war es ein guter Durchlauf und ein erfolgreicher Test. Ich hatte mir im Vorfeld nur mehr erhofft und war anfangs etwas enttäuscht und fühlt mich ein wenig von meiner rosa Wolke herunter geschubst. So ist das manchmal, wenn man zu hohe bzw. falsche Erwartungen hat. Ich hatte vergessen, dass dies ein weiterer Testlauf für mich sein sollte, bei dem ich lernen wollte und nicht reich. Nach ein paar Nächten darüber schlafen weiß ich jetzt auch, dass es sehr gut lief. Ich habe wieder viel gelernt, so dass ich beim nächsten Mal noch professioneller auftreten kann und gleichzeitig konnte ich ein paar Euros dazuverdienen. Was möchte man mehr?


Ausblick

Was steht im Mai an?

  • Ich werde meinen ersten Termin für ein Kita Shooting in diesem Jahr absprechen.
  • Nach Jahren kann ich Olaf mal wieder auf der Bühne sehen. Seine Band tritt am 10.05. im Knust auf.
  • Ansonsten lass' ich mich überraschen.

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