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FAQ - Was passiert, wenn das Kind nicht mitmacht?

"Normalerweise ist er/sie nie so schüchtern/wild/aufgeregt o.a."

 

Diesen oder ähnliche Sätze bekomme ich häufiger zu hören. Dabei ist es ganz normal, dass die Kinder irgendwie anders sind als sonst. So ein Fotoshooting ist nichts alltägliches und deshalb auch immer sehr aufregend, für uns Erwachsene und noch mehr für unsere Kinder. Da kommt jemand Fremdes, mit einem großen schwarzen "Dings", alle ziehen sich schick an und die Kinder sollen bitte besonders brav sein und sich von ihrer besten Seite zeigen. 

 

Es ist auch ganz normal, dass die Eltern sich Sorgen machen, wenn das eigene Kind nicht richtig "mitspielt", denn die Bilder sollen ja etwas Besonderes sein und so ein Fotoshooting ist auch teurer als eine Kugel Eis, die man mal eben kurz neu kaufen kann, wenn sie heruntergefallen ist.

 

Aber ich kann euch beruhigen. Auch wenn Euer Kind am Shootingtag ganz anders ist als sonst, es werden auf jeden Fall schöne Bilder entstehen, die euch als Familie zeigen, mit eurem Lachen und eurer Liebe.

 

Kinder sind nun mal Kinder und sie haben ihren eigenen Kopf. Und sind sie sehr einfühlsam gegenüber Stimmungen, vor allem die ihrer Eltern. Das heißt das Beste was ihr, als Eltern, machen könnt, ist entspannt zu bleiben. Egal ob euer Schatz das schöne T-Shirt vorher noch eingesaut hat oder sich überlegt hat, heute mal den Mittagsschlaf ausfallen zu lassen und wie ein Duracell-Hase durch die Wohnung hüpft. Genießt die Zeit mit euren Liebsten, um den Rest kümmere ich mich.

 

 

Im Vorfeld versuche ich grundsätzlich immer ein wenig ein Gefühl dafür zu bekommen, wie ihr als Familie seid, wie eure Kinder sind, was ihr gerne als Familie macht. Das Ganze passiert beim persönlichen Gespräch, vor Ort, in einem Café oder bei einem Telefonat. Wenn ich dann bei euch bin, schnacken wir noch ein wenig, ich stelle mich euren Kindern vor und zeige ihnen ggf. noch das große schwarze "Dings", ich versuche eine kleine Vertrauensbasis zu ihnen aufzustellen. Dadurch kann ich auch schnell erkennen, wie sie gerade drauf sind und in welche Richtung das Shooting gehen wird.

 

Wenn die Kinder sehr zurückhaltend und schüchtern sind, lasse ich sie dort wo sie sich am wohlsten fühlen, bei Mama oder Papa auf dem Arm und wir starten mit ein paar "klassischen" Familienfotos und mit ein paar Tricks kann man die Kinder dabei auch gut zum Lachen bringen. Wenn sie dann irgendwann aufgetaut sind, kann man immer noch ein paar Actionfotos machen. Manche Kinder sind aber auch von ihrem Naturell her eher ruhiger, dann wird einfach gemeinsam ein Buch gelesen oder im Bett gekuschelt.

 

Das andere Extrem sind die wilden/aufgedrehten Kinder, die sich nur ungern auf dem Arm halten lassen, weil sie viel lieber spielen und toben wollen. Genau das machen wir dann auch erstmal. Im Garten rennen, auf dem großen Bett von Mama und Papa oder auf der Couch hüpfen, ganz schnell im Kreis drehen und was den Kindern noch so einfällt. Im ersten Moment entstehen da nicht die typischen verschmusten Familienbilder. Aber wenn man viel tobt, muss ja auch irgendwann mal der Pulli gerichtet oder der Zopf neu gemacht werden und man kann sich beim Toben auch so schön Mamas oder Papas Arme werfen und sich eine kurze und dicke Umarmung holen.


 

Das sind alles Momente, aus denen wunderschöne Familienfotos entstehen können. Ihr als Eltern müsst euch also überhaupt keine Gedanken machen, wie euer Kind drauf ist, ob es lange genug still sitzen kann oder ob es nicht von eurer Seite weichen möchte. Bei mir müssen sich die Kinder nicht daran anpassen, was ich mir gerade vorstelle als Motiv. Ich passe mich an die Stimmung der Kinder an. Und ihr kennt eure Kinder am Besten und versteht es mit den verschiedenen Stimmungen umzugehen. Zusammen erschaffen wir dann eine Atmosphäre, in der sich alle wohlfühlen und tolle Fotomomente heranwachsen können.

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