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Februar Rückblick 2019

Jetzt schreib ich schon den 2. Rückblick des Jahres

 

 

 

Der Rückblick für den Monat Februar kommt diesmal sehr spät. Das liegt zum Einen daran, das der Februar einfach zu wenig Tage hat und zum anderen, dass ich ein Thema, das diesen Monat sehr präsent war, erst gestern ein wenig abschließen konnte. Ich möchte euch ja auch runde Geschichten erzählen.

 

Und es ist wieder einiges passiert, von dem ich  nur einen kleinen Teil hier anreißen kann.

Paarzeit kommt selten allein - Spieleabend

Anfang des Monats hatten wir unseren ersten Paarabend des Jahres. Meine Schwägerin kam vorbei um auf Sam aufzupassen und Olaf und ich machten uns auf den Weg zu Freunden.

Letztes Jahr hat sich Olaf das "Pen and Paper" Spiel Aborea gekauft, das er als Spielleiter austesten wollte.
Die Premiere mit dem ersten Abenteuer machten wir zusammen mit seiner Mama und seinem Bruder. Ich hatte vorher noch nie etwas in der Art gespielt, war also kompletter Neuling. 
Trotz anfänglicher Hemmungen (ich bin nicht so das Schauspieltalent) war es einfach nur super, ich hab so viel gelacht. Es sind sogar Tränen geflossen.
Alles klar, das Spiel hatte den Praxistest bestanden und würde für gut befunden. Da meine Schwiegerfamilie in NRW wohnt und wir eigentlich regelmäßig spielen wollten, hat Olaf auch in Hamburg ein kleine Aboreagruppe gegründet. Diese spielten auch das erste Abenteuer zur Einführung, natürlich ohne mich. Und im Februar sollte dann mein Charakter auf die andere Gruppe treffen.
Meine Schwägerin war als Babysitter organisiert, kam zeitig und wir führen los. Ich war aufgeregt, da ich ja nicht wusste,welche Abenteuer meine Figur erleben würde. Als alle beisammen waren, ging es auch direkt los. Mein Charakter musste sich behaupten und die Gunst der anderen für sich gewinnen. Zum Glück waren alle wohlgesonnen, so konnte unser Abenteuer gemeinsam beginnen.
Auch wenn es kein klassischer Paarabend war, war es doch sehr schön mal wieder zusammen raus zu gehen und einen netten Abend mit Freunden zu verbringen. Und mittlerweile ist Sam auch schon so groß, dass er sich relativ entspannt von jemand anderen ins Bett bringen lässt. Er weiß, dass Mama und Papa dafür sorgen, dass er in guten Händen ist.

Kinder Olympiade, nur gewinnen zählt - U7 Untersuchung beim Kinderarzt

Da Sam nun bald 2 Jahre wird, stand wieder eine U-Untersuchung an, die 7. in unserem Fall. Bei unserem Kinderarzt fallen diese Untersuchungen immer sehr entspannt aus. Es werden ein/zwei Fragen gestellt, wie "Isst er gut?" oder diesmal auch "Versucht er schon zu hüpfen?". Und der Rest wird eher durch Beobachten anstatt durch irgendwelche Test abgeklärt. 

 

Ich hab schon von anderen Kinderärzten gehört, da müssen die Kinder vorführen, dass sie z.B. schon einen Turm bauen können oder dass sie schon so und so viele Wörter sprechen oder Körperteile zeigen können und die Eltern gehen mit einem schlechten Gefühl zu U-Untersuchung, weil das eigene Kind dies oder jenes noch nicht kann. Ich finde das ganz schrecklich, denn Kinder lerne alle Dinge zu unterschiedlichen Zeitpunkten und unterschiedlich schnell. Sam hat jetzt schon einen Wortschatz von über 200 Worten, spricht, 3 und 4 Wort Sätze, dafür ist er überhaupt nicht gut in allem was mit Klettern zu tun hat. Also wenn bei der U7 Vorgabe wäre Treppen alleine hoch-und runtergehen zu können, wäre er nicht alters entsprechend entwickelt, dafür sagt er dann "Ich möchte Arm." 

 

Ich denke Kinder wissen sich sehr gut zu helfen. Wenn sie sprachlich fit sind, können sie bei Vielem, was sie vielleicht körperlich noch nicht können, einfach um Hilfe bitten. Spricht ein Kind noch nicht so viel, versucht es die Dinge einfach so lange bis es klappt. 

 

In dem Zusammenhang muss ich an eine Karikatur zum Bildungssystem denken, die irgendwie auch schon zu diesen U-Untersuchungen passt. Zumindest wenn die Kinderärzte die zu könnenden Fähigkeiten sehr kleinlich betrachten.

Die Originalkarikatur ist von Hans Traxleraus dem Jahr 1976 und wurde seit dem unzählige Male nachgedruckt, übersetzt und abgewandelt.

Kinder, Kinder überall - Kitafotografie im freien Spiel

Im Januar Rückblick habe ich euch ja schon von meinem neuen Vorhaben erzählt, in die Kitafotografie einzusteigen. Der Februar war dadurch geprägt, dass ich mich in etliche Dinge neu eingearbeitet habe. Ich habe zwei verschiedene Webseiten für die Abwicklung von Kitafotos getestet, den ersten Onlineshop eingerichtet, wieder verworfen und einen neuen über eine andere Plattform eingerichtet. Ich habe zwei weitere Kitafotografen kennengelernt, die gemeinsam die Kitakinder nur im freien Spiel draußen fotografieren, Florian und Meike von Frisch FotografieDie beiden machen ganz wunderbare Bilder von den Kinder und geben sogar Webinare zum Thema Kitafotografie im freien Spiel. Ich habe es mir direkt angesehen und habe versucht so viel wie möglich für meinen ersten Testlauf in Sams Kita Gruppe mitzunehmen. Ich bin so froh die beiden und auch Olivia von Lütte Racker über Facebook gefunden zu haben, die mir mit ihren Erfahrungen und Tipps das nötige Selbstbewusstsein gegeben haben, das zu tun, was ich gerne mache möchte und es auch so zu machen wie ich es mir vorstelle.

 

Ich habe im Februar aber nicht nur Informationen und Selbstbewusst sein gesammelt, sondern auch damit begonnen Kitas anzuschreiben und mich und mein Konzept vorzustellen. Und das erst was ich gelernt habe, ist, dass Kaltakquise nicht besonders viel Spaß macht, denn man bekommt einfach kaum Rückmeldung und wenn dann eher nur auf Nachfrage. Aber die Kitas, die geantwortet haben, waren sehr angetan von meiner Idee, auch wenn sie teilweise für dieses Jahr schon einen anderen Fotografen gebucht hatten, wollen sie im nächsten Jahr auf jeden Fall auf mich zu kommen. So weit so gut.

 

Um meine Akquise ein wenig wärmer zu gestalten, habe ich bei Facebook in diversen Müttergruppen und später bei Instagram einen Aufruf gestartet.

 

"Ich bin auf der Suche nach Kitas, die entweder noch keinen Fotografen für dieses Jahr haben oder sich evtl. nach etwas Neuem umschauen."

 

Dieser simple Satz hat so viele Rückmeldungen verursacht und so viel positives Feedback, ohne dass die Eltern überhaupt sehen konnten, wie meine Fotos sind. So viele haben mir geschrieben, wie toll sie meine Idee finden und/oder wie schrecklich die Kitafotos von ihren Kindern sind. Nach meinem Instagram Aufruf, den ich auch etwas mehr ausformuliert hatte, als den ersten Aufruf bei Facebook, habe ich auch direkt von zwei Kitas eine Anfrage per Mail bekommen ohne dass ich etwas Weiteres dafür tun musste. Eltern hatten meinen Post gelesen und mich sofort ihrer Kitaleitung empfohlen. Ich war wirklich überwältigt von dieser Resonanz. Hatte ich damit doch so gar nicht gerechnet. Aber es zeigt mir, wie groß der Bedarf an einer Veränderung in der Kitafotografie ist und wie gerne Eltern ihre Kinder natürlich fotografiert sehen möchten. Echtes Lachen, echte Freude, echtes (Kita)Leben.

 

Getragen von diesem positiven Feedback ging ich gestern in Sams Kita und machte Fotos in seiner Gruppe. Wie genau das alles ablief, wie es mir dabei ergangen ist und was meine erste Erkenntnisse waren, könnt ihr in der nächsten Woche auf meinem Blog lesen.

 

Nur ganz kurz: Es war großartig und hat mir so viel Freude gemacht!

 

Ich freu mich auf viele weitere Erfahrungen in diesem Bereich. Also wenn ihr euch für euch und eure Kinder schöne und natürliche Kitaerinnerungen wünscht, empfehlt mich gerne eurer Kitaleitung. Sie sollen mir einfach eine Email schreiben. Ich freu mich viele von euren Kindern fotografieren zu dürfen.

 

Ich wünsche euch einen guten Start in den März.

 

Alles Liebe

Eure Silke


Ausblick

Was steht im März an?

  • Ganz oben auf die Liste gehört der 2. Geburtstag von unserem Lütten
  • eine Familienfeier in NRW
  • Paarabend mit Christoph Siebert
  • Und natürlich alles was mit Kita- und Familienfotografie zu tun hat

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