February 9, 2026
Mein Weg zur Fotografie
Fotografie begleitet mich mein Leben lang. Schon als Kind habe ich mit einfachen Kameras Urlaubsmomente festgehalten, später auf Partys mit der Digicam Erinnerungen gesammelt. Mein Vater brachte während seiner Seefahrtszeit seine Spiegelreflexkamera mit nach Hause, und in unseren Schränken stapelten sich Kisten voller Dias. Fotografin wollte ich von der ersten bis zur zwölften Klasse werden, doch nach einem Praktikum riet mir der Fotograf ab. Die meisten würden später etwas anderes machen und Geld verdient man damit kaum, meinte er.
So geriet die Fotografie zunächst in den Hintergrund. Erst ein Betriebsausflug zum Hamburger Hafen änderte Vieles: Ich wollte die Schönheit dieses Ortes festhalten, konnte es mit meinem Handy nicht so machen, wie ich es mir vorstellte. Danach holte ich mir eine eigene Kamera, fotografierte alles – nur keine Menschen.
Erst mit der Geburt meines Sohnes begann ich auch Menschen zu fotografieren. Über ihn lernte ich Familien kennen, und der Wunsch wuchs, ihre Geschichten in Bildern festzuhalten. So entstand mein „Warum“.





